Stellungnahme zum offenen Brief von Kris

Liebe Besucher*innen und Freund*innen des Dresdner Amoriestammtischs,

am vergangenen Freitag erreichte uns – und sicherlich auch einige von euch – ein offener Brief unseres langjährigen Mitglieds Kris, der uns als Organisator*innen (mit-) betrifft und uns zutiefst betroffen macht. Dieser Brief wie auch unsere Stellungnahme sind unter diesem Beitrag zum PDF-Download verfügbar. Da wir als Organisator*innen nicht den gesamten Stammtisch repräsentieren, laden wir euch ein, unserem Anliegen mit der Kommentarfunktion unter diesem Beitrag noch mehr Gewicht zu verleihen.*

Die aus unserer Sicht zentralen Aussagen möchten wir gleich an dieser Stelle zitieren:

„[…] ich habe zu meinem großen Bedauern und teils sogar Entsetzen festgestellt, dass in der Community der beiden Stammtische in wachsendem Maße antidemokratische, antiwissenschaftliche und schlichtweg faschistische Ideologien Fuß fassen und sich zunehmend ausbreiten. Konkret gibt es einige Mitglieder, die sich voll und ganz der „Anti-Mask“-Bewegung verschrieben haben, Corona für einen Hoax der deutschen Meinungsdiktatur halten und eine besorgniserregende Reihe an Standpunkten der rechtsextremen, reichsbürgerlichen und neo-nationalsozialistischen Szene vertreten.“

„Zitate von NSDAP-Größen wurden hervorgekramt. Man könne nicht alle Schwachen und Randgruppen schützen, das Wohl der Allgemeinheit – und damit: das Ankurbeln der Wirtschaft – müsse Vorrang vor persönlicher Sicherheit haben. Letztendlich mündeten die Gespräche in zweifelsfrei faschistischem und sozialdarwinistischem Gedankengut: dem deutschen Volk würde eine genetische Auslese und Gesundschrumpfung ohnehin gut tun.“

„Auf den Hinweis hin, dass sowohl Carina als auch ich durch Lungenvorerkrankungen zur Risikogruppe gehören, wurde mir ins Gesicht erwidert, dass unser Tod ein geringer Preis für die Freiheit des deutschen Volkes wäre.“

„Ich bin mit diesen Erfahrungen bereits vor längerer Zeit auf einzelne Organisatoren und Eckpfeiler unserer Community zugetreten, weil ich nicht wusste, wie ich mit diesen Ausfällen von Menschen, die ich für Freunde gehalten hatte, umgehen sollte. Die Reaktionen waren… verhalten. Man könne Besuchern der Stammstische ja keine Meinungen vorschreiben. Man dürfe das nicht zu ernst nehmen. Da werde schon nichts passieren. Zur Kenntnis genommen.“

„Ich bin mir schmerzlich bewusst, dass unsere Stammtische auf engem Raum, ohne Mundschutz, über lange Zeit, in geschlossenen Räumen stattfinden – mit Mitgliedern in unserer Mitte, die der Ausbreitung des Virus gleichgültig, oder sogar positiv gegenüber stehen.“

„Ich fühle mich leider zur Zeit auf den Stammtischen weder gesundheitlich noch emotional sicher, und das Wissen, dass sich unter uns Menschen befinden, die vielen von uns schwere Krankheit und Tod wünschen oder zumindest billigend in Kauf nehmen würden, macht es mir unmöglich, mich in unserer Community wohl und willkommen zu fühlen.“

„Aus diesem Grund und nach vielen, tiefen Gesprächen mit Freunden, Mitgliedern der Community und Partnerinnen, habe ich mich schweren Herzens entschlossen, den Stammtischen bis auf weiteres vollständig fernzubleiben.“


Zunächst einmal bitten wir euch, Kris und Carina, um Verzeihung. Die in deinem offenen Brief beschriebenen Erlebnisse sind unentschuldbar und beschämen uns zutiefst.

Wir als Organisator*innen des Amoriestammtischs haben unsere Community lange Zeit als bunt, tolerant, weltoffen und sensibel für jede Form von Diskriminierung wahrgenommen. Doch auch uns ist in den letzten Monaten aufgefallen, dass einige Besucher*innen unseres Stammtischs ein Weltbild vertreten, das unserer ursprünglichen Wahrnehmung widerspricht. Auch wenn derartige Äußerungen unseres Wissens nicht während des Stammtischs gefallen sind, bedauern wir es sehr, dass wir aus diesem Wissen keine Konsequenzen gezogen haben.

Bisher haben wir uns als Organisator*innen in der Rolle gesehen, die Webpräsenzen zu betreuen, die Tische zu reservieren und monatlich zum Stammtisch einzuladen. Wer die Stammtische regelmäßig besucht, weiß, dass wir zu Anfang immer eine kurze Einführung geben. Dabei haben wir uns immer bemüht, mit unseren Hinweisen einen offenen und diskriminierungsfreien Raum zu schaffen. Nun müssen wir uns eingestehen, dass wir unserer Verantwortung offensichtlich nicht gewissenhaft genug nachgekommen sind. Auch dafür bitten wir aufrichtig um Entschuldigung und ziehen unmittelbare Konsequenzen.

Wir werden es auf allen zukünftigen Stammtischen klar äußern und tun es auch jetzt:

Wer chauvinistisches, faschistisches und sozialdarwinistisches Gedankengut vertritt, ist bei uns nicht willkommen!

Wir betrachten es als Geschenk und Privileg, dass es in der aktuellen Situation überhaupt möglich ist, den Stammtisch stattfinden zu lassen und wir haben uns die Entscheidung für den Stammtisch nicht leicht gemacht. Fälschlicherweise sind wir davon ausgegangen, dass alle festen und losen Mitglieder der Community verantwortlich mit ihrer eigenen und auch mit der Gesundheit der anderen Besucher*innen umgehen. Da dieses Mindestmaß an Rücksichtnahme offenbar nicht vollumfänglich gegeben ist, fordern wir Personen, die sich bewusst nicht an die Verordnungen zum Infektionsschutz (https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html) halten, auf, dem Stammtisch in Zukunft fernzubleiben!

Wenn euch etwas Ähnliches passiert ist oder in Zukunft passiert wie Kris, dann kommt bitte direkt auf uns zu, entweder gleich auf dem Stammtisch (Wendet euch gerne an diejenige Person, die die Einführung gegeben hat.) oder schreibt uns im Anschluss (kontakt@amoriestammtisch-dresden.de).

Gleiches gilt, wenn ihr anderweitig Opfer von Diskriminierung oder sonstiger Übergriffe werdet. Wir nehmen jede Rückmeldung ernst und bemühen uns um eine unmittelbare Lösung der Situation. Der (wenn nötig dauerhafte) Ausschluss von übergriffigen Personen vom Stammtisch ist dabei die letzte Konsequenz, die wir nicht scheuen werden zu ziehen.

Wir möchten (wieder) eine tolerante, weltoffene Community sein, in der sich niemand aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen, Herkunft, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität herabgesetzt fühlen muss.
Wenn dies nicht der Grundkonsens aller Besucher*innen des Stammtischs ist, dann werden wir uns als Organisator*innen und auch Besucher*innen vom Stammtisch zurückziehen.

Trotz der angekündigten Konsequenzen können wir nicht garantieren, dass auf den kommenden Stammtischen in den Herbst- und Wintermonaten keinerlei Risiko besteht, sich mit Covid-19 zu infizieren. Wir bewegen uns in geschlossenen, nicht optimal belüfteten Räumen, die wir darüber hinaus mit Personen teilen, die gar nicht zum Stammtisch gehören. Wir können nur an eure Vernunft appellieren, euch im Alltag umsichtig zu verhalten.

Haltet euch an die Verordnungen zum Infektionsschutz
Haltet Abstand!
Wascht oder desinfiziert euch regelmäßig die Hände!
Tragt eine Alltagsmaske überall dort, wo es geboten ist!

Nun möchten wir noch jene unter euch ansprechen, die es damit nicht so halten. Wir alle befinden uns in einer schwierigen Situation und den wenigsten unter uns dürfte es gelungen sein, sich in den letzten Monaten jederzeit einwandfrei an die Regeln des Infektionsschutzes zu halten. Erinnert sei insbesondere an jene, die während des Lockdowns in ihrer Wohnung allein und auf sich gestellt waren oder gar keine Wohnung hatten. In manchen Situationen ist es allzu verständlich, dass das persönliche mentale Wohlergehen schwerer wiegt als die Eindämmung des Virus‘.

Einmal ganz davon abgesehen, dass die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung persönliche Freiheiten kaum noch einschränkt, geht es uns vielmehr um Haltung als um die Einhaltung von Regeln. Unsere Haltung ist, dass jedes Menschenleben wertvoll ist und keines wertvoller ist als ein anderes. Und dass Polyamorie eben nicht bedeutet, zu tun was und mit wem immer ich will.

Selbstverständlich gilt auch auf unserem Stammtisch nach wie vor die Meinungsfreiheit. Jede*r darf seine*ihre Grundrechte vollumfänglich ausüben, solange er*sie die Grundrechte Anderer nicht beschneidet. Wer sich diesbezüglich unsicher ist, darf gerne noch einmal hier nachlesen: https://www.gesetze-im-internet.de/gg/BJNR000010949.html

Es schadet nicht, wenn jede*r von uns in sich geht und sich fragt, inwiefern das eigene Verhalten andere Menschen herabsetzt oder ihnen schaden könnte. So schwer es auch sein kann, beispielsweise Rassismen und Sexismen zu reflektieren – in Bezug auf die Corona-Krise ist es ganz einfach, andere zu schützen. Bitte tut diesbezüglich euer Möglichstes – dann seid ihr uns zu den Stammtischen herzlich willkommen.

Euer Ludwig vom Amoriestammtisch

Dresden, 07.09.2020

*Benutzt für euer Kommentar gerne Kürzel, Aliase oder Fantasie-Namen, wenn ihr euch damit wohler fühlt. Aufgrund von Spam-Einträgen verlangt euer Kommentar eine gültige E-Mail-Adresse (die natürlich nicht veröffentlicht wird) und wird erst nach Prüfung durch einen (nachts oft schlafenden ;)) Menschen freigeschaltet – habt also bitte ein wenig Geduld. Danke.

6 Replies to “Stellungnahme zum offenen Brief von Kris”

  1. DANKE für dieses großartige Statement und die sehr deutlichen und auch sehr nötigen Aussagen! Die Stammtische sind für viele Menschen ein safe space und sollten es auch bleiben, ohne dass jemand sich durch derartige Aussagen und Ansichten diskriminiert fühlen und sogar Angst haben muss. Wir haben das Privileg, in einem Land zu leben, in dem medizinische Hilfe schnell vor Ort und sehr ausgebildet ist. Und ebenso haben wir die Möglichkeit, uns solche sicheren Orte zu schaffen, für Austausch und gemeinsames Erleben von wunderbaren Dingen. Diese sollte man sich durch gefährliches Gedankengut weder zerstören, noch ganz nehmen lassen.
    Liebe Grüße

  2. Man könnte direkt mal Maskenpflicht während des Stammtisches einführen und so wunderbar aussieben.
    Ich bin entsetzt, dass es Monate und einen offenen Brief brauchte, damit das Versprechen von Taten folgen kann.

    1. Und was ist mit den Menschen die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen dürfen oder können? Dürfen die dann dennoch teilnehmen oder werden die ausgeschlossen?

      Des Weiteren sehe ich die ganze Problematik sehr gespalten.
      Faschismus, rechtes Gedankengut etc. gehört nicht hier her, bin ich vollkommen eure Meinung. Doch wann fängt es an? Wir erleben gerade eine Zeit in der andere Meinungen und Meinungsfreiheit abgeschafft wird. Menschen die aus Sorge vor Impfpflicht, Staatsüberwachung etc. in Berlin demonstrieren werden diffamiert, in dem sie direkt als rechts oder als Verschwörer hingestellt werden. Ist es das, was aktuell gewollt ist? Keine andere Meinungen akzeptieren.

      Natürlich muss alles im Rahmen bleiben, da bin ich bei euch. Es sollte natürlich nicht irgendwo bei rechten Parolen etc, anfangen und bei intoleranten Verhalten gegenüber Risikogruppen aufhören. Jedoch sollten auch Menschen mit anderen politisch kritische Meinungen nicht ausgegrenzt und diskriminiert werden.

      Die Maskenpflicht ist da das beste Beispiel. Es gibt Menschen die können einfach keine Maske tragen. Doch genau diese Menschen werden aktuell ziemlich diskriminiert in dem sie in verschiedenen Geschäften oder sogar im ärztlichen Kontext nicht behandelt werden. Hier sollte also wieder mehr Toleranz herrschen und weniger Vorurteile und Diskriminierung.

      Also liebe Menschen, lasst am Ende doch einfach die politischen Gespräche vom Stammtisch weg und akzeptiert jedoch kritische Meinungen (natürlich fernab von deutlich rechten Aussagen), schließlich sind wir bunt.

      1. Wie soll man politische Themen vom Stammtisch fernhalten, wenn sowohl unsere Existenz als polyamore Menschen politisch ist, als auch die aktuelle Situation, eben weil sich Menschen irgendwelchen Verschwörungstheorien hingeben und damit die gesamte Gesellschaft gefährden? Dieses „Lasst-doch-Politik-da-raus“ ist doch, man verzeihe mir die Hyperbolik, irreführendes Geschwafel.

        Davon abgesehen: Wer mit Rechten mitdemonstriert, toleriert mindestens ihr Anliegen neben sich. Das Wort „Mitläufer“ existiert nicht umsonst. Mit „Diskriminierung“ hat das jedenfalls nichts zu tun, dieses Verhalten oder die Normalisierung von rechtem Gedankengut zu kritisieren. „Akzeptieren“ muss da gar niemand irgendwas.

  3. Danke für diese sehr klare Stellungnahme.

    Was passiert ist, ist leider passiert, aber dieser Text macht mir Mut. Man kann anderen Menschen die Gesinnung leider nicht von außen ansehen. Ist man als Stammtisch offen, so öffnet man sich zunächst auch für Menschen, deren Absichten und Ansichten man nicht kennt. Die sind dann manchmal überraschend, manchmal unangenehm, manchmal gar nicht mit dem Ziel des Stammtischs vereinbar. Umso wichtiger finde ich, dass es eine festgelegte Grundhaltung zu solchen Themen gibt anstatt einem „Was die Mehrheit sagt wird schon passen“-Konzept.
    Manchmal ist es nicht möglich, vorher auszufiltern, und man kann nur reaktiv, im Nachhinein, Menschen bitten zu gehen. Manchmal verkennt man auch ad-hoc den Ernst der Lage oder hat die entsprechenden Gespräche gar nicht mitbekommen.

    Was ich mir noch wünschen würde, wären zwei Dinge:
    Einerseits ein Konzept, wie ihr in dem Fall, dass jemand direkt während des Treffens zu euch kommt, reagieren wollt. Auch, damit Betroffene im Zweifelsfall wissen, womit sie rechnen können/welche Unterstützung sie erhalten, sollte das möglichst offen verfügbar sein.

    Andererseits vllt. zum Auslegen eine Liste an generellen Leitlinien für die Treffen. Meistens reichen dafür schon ein ganz einfacher A4-Ausdruck. In anderen Kontexten hat es sich als sinnvoll erwiesen, zumal es ja bestimmte Empfehlungen gibt, die sowieso am Anfang jedes Treffens mitgegeben werden (Z.B., dass man reflektiert, wieviel Persönliches man in der Runde teilt). So fällt die Verantwortung, sich alles zu merken, weder auf die anwesenden leitenden Personen noch auf die besuchenden Menschen, die am Ende vielleicht sogar erst später dazu kommen und den Anfang verpasst haben.

    Vielleicht seid ihr gerade dabei, darüber nachzudenken oder etwas Entsprechendes auszuarbeiten. Falls nicht würde ich freuen, wenn ihr es zumindest in Erwägung zieht. Dass das etwas Zeit braucht, ist klar, vor allem, wenn man den Stammtisch nur in der Freizeit und nicht haupt- oder nebenberuflich organisiert.

  4. Hallo Orga, ich habe Gestern Abend von den Vorfällen erfahren und war der Art erschüttert, dass ich kaum einschlafen konnte. Das ist nicht nur ein bisschen Rechts oder ein bisschen herablassend, sondern das Kokettieren mit dem Gedankengut von Massenmördern aus unserer eigenen Geschichte. So etwas hat nichts, aber auch gar nichts an auch nur irgendeinem Stammtisch verloren! Meinungsfreiheit heißt nicht, dass man andere Meinungen nicht bewerten darf und diese Aussagen haben nun mal ihren Ursprung in einer Bewegung, die es gerechtfertigt fand, dass man fast 6 millionen Menschen, darunter auch Homosexuelle (um den Bezug zum Stammtisch zu ziehen) systematisch gefoltert und ermordet hat. Ich finde wir sollten einem solchen Verhalten entschlossener entgegen treten.

    Ihr habt als Orga beschlossen nicht mehr zu kommen, wenn die Mehrheit diese Ansichten vertritt. Ich kann diese Aussage auf der einen Seite nachvollziehen, aber ich fände es nochmal besser, wenn wir zu unseren Werten stehen würden und auch eine Mehrheit dazu auffordern würden, diese zu respektieren oder zu gehen. Wer der Meinung ist das Volk brauche eine genetische Auslese, darf sich gerne bei rechtsradikalen Stammtischen einreihen oder seinen verdammten Arsch hoch bekommen und einen eigenen Stammtisch gründen.

    @HendrIk
    Du fragst bei Zeilen wie den obrigen echt wo es anfängt?! Das kann doch nicht Dein ernst sein! Das hier eine rote Linie überschritten wurde ist so offensichtlich, dass ich mich Frage, ob Du mit Deiner Bemerkung die rote Linie gerne weiter verschieben würdest. Meinungsfreiheit heißt, dass ich mir Deinen Unsinn von abgeschaffter Meinungfreiheit, Staatsüberwachung und ach so unRechten Demonstranten in Berlin anhören muss. Allein dass sollte Dir klar machen, wie weit daneben Deine These von abgeschaffter Meinungsfreiheit ist. Aber gut, über Inhalte kann man diskutieren und das macht man besser von Angesicht zu Angesicht. Eines werde ich ganz bestimmt nicht: Bei wiederaufkeimen nationalsozialistischer Tendenzen meinen Mund halten, um bloß keine Auseinandersetzung wegen politischer Inhalte zu haben!

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